Freunde auf der anderen Seite der Welt. Reise nach Südkorea

»Annyeong haseyo« ist koreanisch und heißt etwa »guten Tag« und »Hallo«. Das wissen nun alle der sechsköpfigen Reisegruppe aus Lützelsachsen. Zehn volle Tage waren sie von Ende August bis Anfang September zu Besuch in Südkorea.

Quelle: Monika Rimmler

Unsere Partnergemeinde empfing Pfarrer Jan Rohland und die Ältesten Regina Oxenius, Heike Berggötz und Monika Rimmler sowie Helmut Rimmler, einer der beiden Vorstände der Stiftung der Kirchengemeinde Lützelsachsen, aufs herzlichste.
Ganz wesentlich hat Jin-Hei Reinhard-Jo zur Verständigung beigetragen. Seit 29 Jahren begleitet sie die Partnerschaft mit der evangelischen Gemeinde Hanel-Pum aus Ansan und übersetzt zwischen ihrer Muttersprache und der deutschen Sprache, die sie seit 47 Jahren spricht. Für die Besucher der Kirchengemeinde Lützelsachsen waren die Stunden und Tage ganz reich an Erfahrungen und Eindrücken.
Ein Schwerpunkt lag darauf, das Gemeindeleben mit ihrer ganz anderen Struktur kennenzulernen, sowie auf der Organisation der christlichen Gemeinden in Südkorea. So besuchten sie die Räume der Kirchenleitung der Presbyterian Church in the Republic of Korea (PROK) in der Hauptstadt Seoul und trafen Mitarbeiter der Abteilung für die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen, zu der auch die Evangelische Landeskirche in Baden zählt.
Zum Programm gehörten auch alte und neuere Friedhöfe mit unterschiedlichen Bestattungsarten verschiedener Religionen, der Besuch des weltgrößten Gezeitenkraftwerks Sihwa-ho aus dem Jahr 2011 und des umliegenden Wattenmeeres. Die Delegation besichtigte auch den Palast Gyeongbokgung in Seoul aus der Zeit der Joseon-Dynastie (zuerst Ende des 14. Jh. erbaut).
In Ansan informierten sich die Vertreter der Kirchengemeinde in mehreren Integrationszentren (»global multicultural center«) darüber, wie sich Provinz und Stadt um die Integration von Immigranten bemühen. Von Sprach-, Koch- und Musikkursen, über eine medizinische Basisversorgung und Arbeitsagentur, Kursen zur Kultur Koreas und der ihrer Einwanderer aus 97 Staaten (wie China, Usbekistan, Russland, Vietnam u.a.), eine Rechtsberatung, eine Bank mit angepassten Öffnungszeiten, Kinderbetreuung bis zu einem internationalen Übersetzungsbüro sind viele Angebote in verschiedenen Zentren gebündelt.
Ein berührender Höhepunkt war der Besuch der »Peace-School« in der entmilitarisierten Zone (DMZ) zwischen Nord- und Südkorea. Viele Gemeindeglieder der Hanel-Pum-Gemeinde reisten mit den Gästen aus Lützelsachsen an die innerkoreanische Grenze im Kreis Cheorwon. Dort feierten sie einen Gottesdienst mit dem innigen Gebet für Frieden und für Schritte zur Begegnung von Koreanern aus dem Norden und dem Süden.
»Das war eine ganz besondere Reise für uns. Wir waren und sind immer noch überwältigt von der Herzlichkeit, mit der uns unsere Partnergemeinde empfangen hat.«, so das Fazit der Reisenden. »Wir freuen uns schon jetzt darauf, dass wir in zwei Jahren Besuch aus Korea bekommen.«
 
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Bilder vom Besuch in der Partnergemeinde in Ansan/Südkorea

Quelle: Monika Rimmler

Bilder vom Besuch in der Partnergemeinde in Ansan/Südkorea

Quelle: Monika Rimmler

Bilder vom Besuch in der Partnergemeinde in Ansan/Südkorea

Quelle: Monika Rimmler

Bilder vom Besuch in der Partnergemeinde in Ansan/Südkorea

Quelle: Monika Rimmler

Bilder vom Besuch in der Partnergemeinde in Ansan/Südkorea

Quelle: Monika Rimmler

Bilder vom Besuch in der Partnergemeinde in Ansan/Südkorea

Quelle: Monika Rimmler

Bilder vom Besuch in der Partnergemeinde in Ansan/Südkorea

Quelle: Monika Rimmler


 
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