Besuch aus Ansan

Natürlich wurde auch zusammen gegessen und getrunken. Und viel gelacht!
Aber genauso wichtig waren der Austausch und die Besichtigungen in und um Weinheim.
 
Beim EOK in Karlsruhe ging es um die unterschiedlichen Strukturen der evangelischen Kirche in Südkorea und bei uns. In Weinheim besichtigten wir gemeinsam die Moschee. In Südkorea gibt es durch zuziehende Gastarbeiter auch eine zunehmende Zahl von Muslimen. Interessant war der Austausch bei der Wohnsitzlosenhilfe, da Frau Wong Mi-jung für ähnliche Bereiche verantwortlich ist und die Kirchengemeinde selbst sehr sozial engagiert.
Im Bibelhaus in Frankfurt wurde uns die Zeit, in der Abraham und Jesus gelebt haben, nahe gebracht. Koreanische Christen lesen viel in der Bibel, aber die Lebensumstände damals sind ihnen weniger vertraut. All das konnte dort sehr „handgreiflich“ und mit allen Sinnen erfahren werden. Dass in der Paulskirche zur Feier des 3. Oktober gerade eine Ausstellung über Leipzig „Wir sind das Volk“ war, traf sich wirklich gut. Und natürlich wollte ich unseren Freunden auch meine Streuobstwiese zeigen und ein typisches „Äppelwoi“-Lokal in meiner Heimat.

Etwas länger schlafen und gemütlich frühstücken: dazu war am Donnerstag Zeit, denn die Verständigung ist nicht einfach. „Bodylanguage“, also Hände, Gesten und Grimassen helfen und, was täten wir ohne unseren mobilen Helfer, das Smartphone?
Dank dieser Übersetzungshilfen und einem Sprachenkauderwelsch aus Englisch-Koreanisch-Deutsch gelang auch ohne Übersetzer der Transfer mancher Information, zum Beispiel beim Besuch des jüdischen Friedhofs in Worms.
Die Fahrt auf dem Neckar am Freitag soll etwas Entspannung bringen und dann abends auch endlich mal wieder richtiges koreanisches Essen in einem Lokal in Heidelberg!

Und alle freuen sich auf einen weiteren gemeinsamen Gottesdienst mit Abendmahl am Sonntag, den 6. September in Hohensachsen. (UP)