Musik, Musik, Musik - Ökumenische Frauenfreizeit 2025
Mitte September trafen sich 25 Frauen aus der Uckermark und aus Lützelsachsen zur 35. Frauenfreizeit.
Am Freitagmorgen ging es dann los Richtung Schwarzwald. Die geplante Fahrt durch das Murgtal endete allerdings in einem Dorffest und der arme Busfahrer musste eine gute Strecke rückwärts fahren. Zur Mittagsrast hielten wir am Mummelsee und manch eine genoss die erste Schwarzwälder Kirschtorte. Bei schönstem Wetter waren allerdings keine Mummeln zu sehen. Bevor es wieder in den Bus ging, sangen wir in der St. Michaels-Kapelle noch „Donna nobis pacem“ passend zu unserem Thema „Musik“.
Nächster Halt war Freudenstadt mit einem der schönsten Marktplätze Deutschlands. Hier war Zeit für den Nachtisch oder einen ausgedehnten Bummel. Müde und voller Eindrücke ging es in unsere Unterkunft nach Bad Herrenalb Neusatz. Abends stiegen wir unter Anleitung von Cordula Wiarda ins Thema ein. Welche Beziehung habe ich zur Musik? Wie erinnere ich mich an meine ersten musikalischen Schritte? Nach Leonard Cohen´s Hallelujah ging es dann in den geselligen Teil über.
Samstagvormittag stand ganz im Zeichen unseres Themas. Was macht Musik mit mir? Was verändert sich, wenn ich laut/leise, traurig/fröhlich, zusammengekauert/freistehend singe? Das und mehr erkundeten wir mit dem Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ – auch als Tanz.Am Nachmittag erkundeten viele Bad Herrenalb, einige genossen einfach die freie Zeit mit den anderen Frauen. Für den Abend hatte sich das Orga-Team ein buntes Programm ausgedacht mit Spielen, die alle etwas mit Musik zu tun hatten. Am lustigsten wurde es beim Quodlibet mit verschiedenen Instrumenten.
Sonntagmorgen in der Andacht ging es selbstverständlich auch um Musik. „Wenn ein Lied meine Lippen verlässt“ von den Söhnen Mannheims und die Apostelgeschichte von Paulus und Silas im Kerker machten deutlich, wie stark Musik und Glaube sind. „Wenn wir es wagen und lernen, Gott zu loben und zu danken für seine Gegenwart, für unser Leben und für den Weg der Liebe in Jesus Christus, dann eröffnen sich in unserem Leben und in unserer Seele neue weite Räume.“ Das „Vater Unser“ von Hanne Haller gab der Andacht nochmal eine neue musikalische Note. In der anschließenden Abschlussrunde konnten wir austauschen, was uns gut und wertvoll war an dieser Freizeit. Außerdem hatten hier ein paar große Dankeschön Platz.
Auf dem Heimweg besuchten wir das Weltkulturerbe Kloster Maulbronn. Leider musste der Himmel weinen und wir wurden ziemlich nass auf dem Weg zum Bus. Vielleicht war er traurig, dass sich unsere Freizeit dem Ende näherte. Aber wir hatten ja noch unseren Abschiedsabend im Gemeindehaus mit allen Daheimgebliebenen und der spontanen Einlage „Bridge over troubled water“ von einigen Sängerinnen des Chörle. Mit einer modernen Version von Psalm 150 und dem Segen von Cordula gingen wir voller Musik nach Hause.
Übrigens in 2026 sind wir Lützelsachsenerinnen eingeladen ins Kloster Heiligengrabe – Termin: 17.09.bis 21.09.2026 - schon mal vormerken!


